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Street Food

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Getränkeladen in Teheran: hier gibts frischgepresste Säfte: Melone, Beeren, Karrotten, Orange, mit etwas Glück auch Granatapfel.

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Beerenstand in Darband. Die glänzenden Fladen vorne sind aus getrocknetem Beerenmus, von etwas ledriger Konsistenz, angenehm sauer aber furchtbar klebrig.

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Jeden Tag holten wir uns frische Kekse aus der von drei Frauen betriebenen Kekse-Bäckerei in Masuleh. Die braunen im Vordergrund sind aus einem würzigen bröseligen Teig in Fett gebacken, mit Puderzucker bestreut und lauwarm gegessen ein Wahnsinn. Die hellen mit den Punkten sind Ingwerkekse, etwas trocken und überraschend scharf.

Restaurants

Darband

Ausflugs- und Naherholungsgebiet am Nordzipfel von Teheran, schon fast in den Bergen. Es ist sehr angenehm entspannt hier, Frauengruppen rauchen Wasserpfeife und lachen laut, Paare unter sich.

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Restaurant in Darband, es gibt hier auch noch einen künstlichen Wasserfall und Nachtigallen im Käfig.

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Mirza Ghasemi: Mus aus Aubergine, Tomaten, Knoblauch und Ei, mit Joghurt und Minze-Öl. Wir trinken Zam-Zam Cola und islamic Beer (Alkoholfrei, dafür mit Zitronenaroma)

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Und zum Abschluss Tee.

“Restoran”

(buchstäbliche Transkription aus dem Persichen)

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Restaurant in Isfahan, an der Hauptstrasse. Terrasse im 1. Stock, mit pinkem Neonlicht beleuchtet.

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Chicken Kebab mit Salzgurken.

Sofreh Kahneh Sonnati, Isfahan

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Ein Restaurant wie im Bilderbuch: Gleich neben der Sheikh Lotfallah Moschee gelegenes traditionelles Restaurant mit grosser Terrasse.

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Arash hat uns hierher geführt und war sehr zufrieden mit unserer Freude über den wunderschönen Platz. Im Hintergrund ganz verwischt weil so schnell: ein Kellner im traditionellen Dress.

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"Dizi", Eintopfgericht mit Hammelfleisch, Kartoffeln und Kichererbsen. Man isst es in zwei Durchgängen: als erstes wird die Suppe in eine Schüssel abgegossen (im Bild) und mit Brot getunkt gegessen. Dann mit dem Mörser (ganz rechts) das im Tontopf Verbliebene zerstampft und dann ebenfalls gegessen. Die grünen Kräuter sind sehr erfrischend dazu. Und ja, man isst auf dem Teppich, als Tischtuch gibt es eine Plastikfolie.

Örtliche Spezialitäten

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Wir haben nicht herausgefunden, wie dieses Gericht heisst, welches wir gleich neben dem Bazar in Isfahan zu Mittag assen. Der mit Öl beträufelte frische Brotfladen war gefüllt mit einer Art Burger und etwas Fleischmuss, beide mit einem relevanten Anteil Leber. Zusammen mit dem Joghurt, den Zwiebeln und den Kräutern schmeckte es hervorragend, war aber sehr schwer und keiner von uns schaffte seine Portion.

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Khoresht zum Abendessen im Silkroad Hotel, Yazd. Ein Khoresht ist ein Ragout, ich bin nicht mehr sicher ob das ein Khorest-e Bademjan war (also ein Ragout mit Auberginen).

Restaurant Hamam, Yazd

in einem alten Hamam (Dampfbad) untergebrachtes Restaurant in Yazd, angenehm kühl.

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"Fesenjun", mit Chicken. In einer raffinierten Sauce aus Walnüssen und Granatäpfeln gekochte Hühnerkeule. Mein Lieblingsgericht, allerdings bevorzugte ich die Version des Silkroad Hotels mit Lammfleischbällchen.

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Kuku-e sabzi, Gemüseplätzchen mit Spinat

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Asht-e jo, eine Suppe mit Linsen und Pommes.

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Salat mit rosa Sauce für den rebellierenden Magen.

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Chelo Kebab - mit Safran gewürzter Lammkebab, köstlich. Die orange Paste auf dem Teller oben war nichts mit Aprikose, sondern einfach nur süss.

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Das Schild meldet "Essen ausverkauft" vor der Einfahrt zum Restaurant in Shiraz.

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Suppe mit Huhn, Shiraz

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Süppchen im Restaurant des Azadi Hotels, Yasuj. Mein Magen noch immer im Streik. Das Stück Brot dazu war das einzige Mal, dass wir diese Art von Brot statt dem üblichen Kartonbrot bekamen.

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Abendessen in Yasuj: links das beste Huhn der ganzen Reise für Adina, Chelo Kebab für Pius, Reis und Salat für mich.

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Asht-e Sabzi, Gemüsesuppe, in einem traditionellen Restaurant in Isfahan.

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Fleischburger im Restaurant des Hotels Mehran, Masuleh. Man isst meistens mit dem Löffel.

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Restaurants in Masuleh

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Dizi zerstampfen, Masuleh

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Asht-e mast, Joghurtsuppe mit Minzeöl, Masuleh.

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Mein letztes Abendessen in Teheran. Es war Ramadan, und 2/3 der Gerichte auf der Speisekarte waren gestrichen. Also hatten wir wiedermal die Wahl zwischen Kebab und Chicken. Dies ist Chicken, mit einer tollen leicht süssen Sauce. Daneben steht eine Büchse original Coca-Cola. Es gibt im Iran auch ein Abfüllanlage dafür (gab es übrigens auch in Rumänien zu Zeiten der Diktatur).

Kebabis

Kebabis sind kleine Imbisse, in denen man meistens nur Kebab bekommt. Gewöhnlich gibt es Chicken und Lamm Kebab zur Auswahl (chicken sind ganze Fleischstücke, Lamm oft gehackt in einer kompakten Masse. Beide werden an langen Spiessen über Kohle gebraten. Zum Kebab wird immer Reis und gegrillte Tomaten serviert, chicken Kebab kommt mit Zitronen oder Limetten. Wir haben oft Joghurt dazu gegessen (dieses gibt es nature, oder mit Schalotten, Knoblauch oder Gurke drin).

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Der erste Chicken-Kebab, im Basar von Teheran.

Tee

Wir haben sehr viel Tee getrunken. Die Dichte der Teehäuser ist aber nicht vergleichbar mit derjenigen in der Türkei. Es gibt nicht viele, und man muss wissen, wo sie sind – sie sind nicht da, wo man sie vermuten würden. Es gibt kaum Teehäuser an schönen Orten, in Parks, am Fluss, an Einkaufsstrassen schon gar nicht. Man sagte uns, dass die Regierung die meisten davon geschlossen habe, und dass der Beruf des Teehausbesitzers nicht ein angesehener sei. Es gibt aber die Möglichkeit Tee zu trinken an jedem Busbahnhof, an den Raststätten, oft auch an kleinen Imbissen und Kiosks, sowieso bekommt man Tee in jedem Restaurant oder Kebabi. In richtigen Teehäusern kann man auch Wasserpfeife rauchen, es ist der romantische Ort par excellence. Egal wo man ihn trinkt, der Tee ist immer vorzüglich – heiss und stark. Die Iraner süssen ihn, indem sie sich ein Stück Zucker zwischen die Zähne klemmen und den Tee hindurchziehen.

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Tee und Safran-Eis (immer mit Rosenwasser parfumiert) im Restaurant des Hotel Mashad, Teheran.

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Tee im Artists Forum, Teheran.

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Queisarieh Teehaus in Isfahan. Es liegt auf dem Dach des Bazars und die Aussicht über den Platz der Hälfte der Welt ist eine Wucht. Das Panorama (v.l.n.r): Sheikh Lotfallah Moschee, Imam Moschee, Ali Qapu Palast. Die Wiese davor füllt sich in den Abendstunden mit picknickenden Familien.

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Man muss hier nicht bestellen - man kommt rein und 5 Minuten kommt der Tee und ein paar Süssigkeiten (der blau geblümte Teller ist leider schon leer gegessen)

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Teehaus Azadegan, ein mit allem Möglichen vollgehängtes Gewölbe im Untergeschoss in einer Nebenstrasse des Bazars in Isfahan. Es ist in einen Männer- und Familienbereich getrennt, und zwar so, dass alle Frauen an den Männern vorbeidefilieren müssen, um in den hinteren Bereich zu kommen. Trotzdem sahen wir dort junge Frauen alleine eine Wasserpfeife geniessen.

Fast Food

Fast Food Lokale sind sehr beliebt. Hier bekommt man Hamburger, Hot Dogs, Pommes und Pizza in guter Qualität, was das eher eintönige Angebot in den normalen Restaurants angenehm bereichert.

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Fast Food Lokal in Teheran. Hier ruhte ich mich bei einer Cola an der klimatisierten Kühle aus.

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iranische Fast Food Kette

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Unsere erste Pizza. Wir hatten von der unorthodoxen Pizzakultur im Iran gehört und uns erst auf ausdrückliche Empfehlung des Lonely Planet in eine Pizzeria im armenischen (christlichen) Viertel Jolfa in Isfahan gewagt. Wir wurden angenehm überrascht - nur die Tomatensauce zuunterst fehlte, aber die wird im Iran traditionellerweise mit Ketchup zuoberst kompensiert. Geht auch, gar nicht schlecht, "another concept of pizza" stellte Adina fest.

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Hamburger und zweimal Falaffelburger, Salat. Unglaublich günstiges und schnelles Abendessen in einem total überfüllten Fast Food Restaurant in Isfahan.

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Burger mit Fleisch, Tomaten und Pasta am Busbahnhof-Imbiss in Yazd.

Hotel Mehran, Masuleh

Hotel Mehran, Masuleh

ca. 45 CHF für ein 3-Bett Zimmer mit Küche und Bad

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Ein Zimmer zu reservieren war nicht einfach, da die Person am Telefon kein englisch sprach und nur immer “na, na” sagte. Freundlicherweise erledigte das dann die sehr nette junge Frau des Internet-Cafes in Isfahan für mich und so reisten wir unbekümmert an und bekamen auch unser Zimmer.

Das Zimmer hatte den Charme und den Geruch einer Berghütte, wir fühlten uns sofort sehr wohl und beschlossen, gleich 4 Tage dort zu bleiben und mal einfach nichts zu tun (zum Gelingen dieses Vorhabens siehe hier). Die Matratzen waren steinhart und bestanden, wie wir dann herausfanden, aus einer Sagex-Platte mit 3 cm Schaumstoff drum herum. Aber wir schliefen vorzüglich und ausgiebig.

Mit der sprachlichen Verständigung vor Ort war es dann dank Händen und Füssen und dem Sohn der Betreiberfamilie doch einfacher als befürchtet. Die Haushälterin wurde uns mit den Worten “she will kill your room” vorgestellt und wir nannten sie dann die “killing woman”, eine zahnlose alte Frau aus dem Dorf, welche uns die Wäsche für 7 CHF von Hand wusch.

Die Haushälterin hängt unsere Wäsche zum Trocknen auf die öffentliche Terrasse neben dem Restaurant in Masuleh. Sie knöpft gerade das Männerhemd zusammen, damit es nicht davonfliegen kann und die darunter aufgehängte Frauenunterwäsche entblösst.

Die killing woman hängt unsere Wäsche zum Trocknen auf die öffentliche Terrasse vor dem Hotel. Unter dem Hemd, welches sie gerade zuknöpft, ist diskret die Damenunterwäsche verborgen.

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die Küche mit dem furchterregend aussehenden aber freundlich funktionierenden Heisswasserboiler

Das beste an der Unterkunft war die voll funktionsfähige Küche mit genügend Geschirr und Pfannen, sogar eine Reibe war da und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rösti.

Ausserdem hatte das Zimmer eine grosse Terrasse vorne raus mit tollem Panorama in die Berge und übers Dorf, ausgestattet mit einem uralten Holztisch und zwei wackligen Plastikstühlen (den dritten borgten wir uns von der Nachbarterrasse). Hier hielten wir uns gerne auf, halböffentlich und doch zu hause, um zu lesen, rauchen und essen.

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Abendessen mit backofenfrischem Brot aus der Dorfbäckerei.

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Die schöne historische Fassade des Hotels, von der Terrasse aus gesehen. Überhalb von uns wohnte eine Familie, und manchmal ertappten wir deren Frauen ohne Schleier auf dem Balkon, worauf sie sich schnell und verstohlen zurückzogen. Vom Nachbarbalkon wurden wir am Anfang sehr interessiert beim Rauchen beobachtet. Das Dorf war bald im Bilde über die Schweizer.

Hotel Persia, Isfahan

Hotel Persia **, Isfahan

ca. 20 CHF für ein 3-Bett Zimmer, inkl. Frühstück

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Nachdem wir bei 4 Hotels abgewiesen wurden, weil alles voll war, landeten wir im Hotel Persia, das schäbigste Zimmer unserer Reise. Wir blieben nur eine Nacht und es war uns einigermassen gleichgültig. Wir kamen gerade von unserem enttäuschenden Trip durch die kurdischen Berge zurück und waren müde und froh, überhaupt etwas gefunden zu haben.

Toll allerdings war der riesige Kühlschrank mit Getränken in der Lobby.

Hotel Azadi, Yasuj

Hotel Azadi ***, Yasuj

ca. 65 CHF für ein Doppelzimmer mit Zusatzbett, inkl. Frühstück

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Das Hotel Azadi gehört zu einer Hotelkette und ist ein riesiger Betonklotz, welcher auf einem Hügel vor der Stadt thront. Wir waren zuerst entsetzt und wollte ein kleineres Hotel suchen – aber es ist das einzige Hotel vor Ort, meinte der Taxifahrer. Es wird vor allem von Businessleuten genutzt, und wir konnten im grossen Speisesaal Gruppen von Geschäftsleuten beobachten, wie sie zur Begrüssung einer Frau (der Chefin?) alle von ihren Plätzen aufstanden.

Das Zimmer hatte einen Balkon auf den Park hinaus und ich genoss es sehr, abends ohne Schleier und Hose, in meinem Kittelkleid draussen aber doch geschützt zu sitzen und die kühle Luft auf der Haut zu spüren. Yasuj liegt auf 1800 m.ü.M., die Temperaturen waren abends angenehm kühl.

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Aussicht vom Balkon auf den Park am Fluss und die Stadt

Hotel Sasan, Shiraz

Hotel Sasan, Shiraz

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Das Hotel in Shiraz blieb mir vor allem wegen den drei grumpy old men der Rezeption in Erinnerung, und den Schuhputzautomat in der Lobby, der auch meine Turnschuhe vom Staub der Strassen befreite.

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Hier auch ein Foto des Bades mit der Kombination von Stehklo und Dusche. Das Klo fungiert auch als Dusche-Abfluss und man muss etwas aufpassen, nicht hineinzutreten beim Duschen. Alle Stehklos haben einen Wasserschlauch zum Waschen des Hintern, das Klopapier in Form von Taschentüchern ist nur für ausländische Touristen. Man gewöhnt sich schnell an die (erfrischende) untenrum-Dusche.

Silkroad Hotel, Yazd

Silkroad Hotel, Yazd

ca. 45 CHF für ein 3-Bett Zimmer inkl. Frühstück (mit gutem Filterkaffee!)

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Innenhof des Silkroad Hotels

Das Silkroad Hotel ist DIE Adresse in Yazd, das wurde uns schon beim Aussteigen aus dem Bus klar – alle Taxifahrer schrien uns die Adresse gleich entgegen. Und zu Recht: das Hotel liegt im historischen Kern von Yazd, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und ganz aus Lehm erbaut ist. Man betritt das historische Gebäude über einige Stufen und gelangt in den tiefergelegenen Innenhof mit einem Brunnen und voller Daybeds, auf denen man sich wunderbar entspannen kann. Alle Zimmer gehen direkt auf den Hof, im Untergeschoss gibt es auch 2 Dormitories. Die Küche des Hotels ist erstklassig, wir haben jeden Abend dort gegessen und so viele der Spezialitäten kennengelernt, die sonst leider kaum auf der Speisekarte eines Restaurants auftauchen.

Die Gäste sind international: währen unserer Anwesenheit trafen wir 2 Italiener, ein Schweizer Paar auf Fahrrädern, 3 Spanier, Fouad, den Franzosen, den wir schon aus Teheran kannten, die Thailänderin, welche meinen Bruder schon im Zug nach Teheran kennengelernt hatte, einen Südamerikaner und einen jungen Mann aus der Karibik, den sie “Santa” nannten wegen seiner roten Zipfelmütze.

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Das Hütchen markiert das Geburtstagskind

Wir kamen am Geburtstag meines Bruders an, und als ich dies durchblicken liess, besorgte die Hotelcrew eine Torte und Kerzen und veranstaltete eine Party zu Ehren des Geburtstagskindes auf Kosten des Hauses. Die Gastfreundschaft in Kombination mit der entspannten Atmosphäre und professioneller Organisation war einmalig. Die Crew war mir auch bei meinem Arztbesuch wegen verstopften Ohren behilflich. Ausserdem habe ich dort das erste Freiluftbüro meines Lebens gesehen.

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atemberaubende Aussicht vom Dach des Hotels über die Dächer von Yazd im Abendlicht zum Singsang des Muezins

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