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Hotel Mehran, Masuleh

Hotel Mehran, Masuleh

ca. 45 CHF für ein 3-Bett Zimmer mit Küche und Bad

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Ein Zimmer zu reservieren war nicht einfach, da die Person am Telefon kein englisch sprach und nur immer “na, na” sagte. Freundlicherweise erledigte das dann die sehr nette junge Frau des Internet-Cafes in Isfahan für mich und so reisten wir unbekümmert an und bekamen auch unser Zimmer.

Das Zimmer hatte den Charme und den Geruch einer Berghütte, wir fühlten uns sofort sehr wohl und beschlossen, gleich 4 Tage dort zu bleiben und mal einfach nichts zu tun (zum Gelingen dieses Vorhabens siehe hier). Die Matratzen waren steinhart und bestanden, wie wir dann herausfanden, aus einer Sagex-Platte mit 3 cm Schaumstoff drum herum. Aber wir schliefen vorzüglich und ausgiebig.

Mit der sprachlichen Verständigung vor Ort war es dann dank Händen und Füssen und dem Sohn der Betreiberfamilie doch einfacher als befürchtet. Die Haushälterin wurde uns mit den Worten “she will kill your room” vorgestellt und wir nannten sie dann die “killing woman”, eine zahnlose alte Frau aus dem Dorf, welche uns die Wäsche für 7 CHF von Hand wusch.

Die Haushälterin hängt unsere Wäsche zum Trocknen auf die öffentliche Terrasse neben dem Restaurant in Masuleh. Sie knöpft gerade das Männerhemd zusammen, damit es nicht davonfliegen kann und die darunter aufgehängte Frauenunterwäsche entblösst.

Die killing woman hängt unsere Wäsche zum Trocknen auf die öffentliche Terrasse vor dem Hotel. Unter dem Hemd, welches sie gerade zuknöpft, ist diskret die Damenunterwäsche verborgen.

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die Küche mit dem furchterregend aussehenden aber freundlich funktionierenden Heisswasserboiler

Das beste an der Unterkunft war die voll funktionsfähige Küche mit genügend Geschirr und Pfannen, sogar eine Reibe war da und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rösti.

Ausserdem hatte das Zimmer eine grosse Terrasse vorne raus mit tollem Panorama in die Berge und übers Dorf, ausgestattet mit einem uralten Holztisch und zwei wackligen Plastikstühlen (den dritten borgten wir uns von der Nachbarterrasse). Hier hielten wir uns gerne auf, halböffentlich und doch zu hause, um zu lesen, rauchen und essen.

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Abendessen mit backofenfrischem Brot aus der Dorfbäckerei.

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Die schöne historische Fassade des Hotels, von der Terrasse aus gesehen. Überhalb von uns wohnte eine Familie, und manchmal ertappten wir deren Frauen ohne Schleier auf dem Balkon, worauf sie sich schnell und verstohlen zurückzogen. Vom Nachbarbalkon wurden wir am Anfang sehr interessiert beim Rauchen beobachtet. Das Dorf war bald im Bilde über die Schweizer.

Hotel Persia, Isfahan

Hotel Persia **, Isfahan

ca. 20 CHF für ein 3-Bett Zimmer, inkl. Frühstück

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Nachdem wir bei 4 Hotels abgewiesen wurden, weil alles voll war, landeten wir im Hotel Persia, das schäbigste Zimmer unserer Reise. Wir blieben nur eine Nacht und es war uns einigermassen gleichgültig. Wir kamen gerade von unserem enttäuschenden Trip durch die kurdischen Berge zurück und waren müde und froh, überhaupt etwas gefunden zu haben.

Toll allerdings war der riesige Kühlschrank mit Getränken in der Lobby.

Hotel Azadi, Yasuj

Hotel Azadi ***, Yasuj

ca. 65 CHF für ein Doppelzimmer mit Zusatzbett, inkl. Frühstück

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Das Hotel Azadi gehört zu einer Hotelkette und ist ein riesiger Betonklotz, welcher auf einem Hügel vor der Stadt thront. Wir waren zuerst entsetzt und wollte ein kleineres Hotel suchen – aber es ist das einzige Hotel vor Ort, meinte der Taxifahrer. Es wird vor allem von Businessleuten genutzt, und wir konnten im grossen Speisesaal Gruppen von Geschäftsleuten beobachten, wie sie zur Begrüssung einer Frau (der Chefin?) alle von ihren Plätzen aufstanden.

Das Zimmer hatte einen Balkon auf den Park hinaus und ich genoss es sehr, abends ohne Schleier und Hose, in meinem Kittelkleid draussen aber doch geschützt zu sitzen und die kühle Luft auf der Haut zu spüren. Yasuj liegt auf 1800 m.ü.M., die Temperaturen waren abends angenehm kühl.

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Aussicht vom Balkon auf den Park am Fluss und die Stadt

Hotel Sasan, Shiraz

Hotel Sasan, Shiraz

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Das Hotel in Shiraz blieb mir vor allem wegen den drei grumpy old men der Rezeption in Erinnerung, und den Schuhputzautomat in der Lobby, der auch meine Turnschuhe vom Staub der Strassen befreite.

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Hier auch ein Foto des Bades mit der Kombination von Stehklo und Dusche. Das Klo fungiert auch als Dusche-Abfluss und man muss etwas aufpassen, nicht hineinzutreten beim Duschen. Alle Stehklos haben einen Wasserschlauch zum Waschen des Hintern, das Klopapier in Form von Taschentüchern ist nur für ausländische Touristen. Man gewöhnt sich schnell an die (erfrischende) untenrum-Dusche.

Silkroad Hotel, Yazd

Silkroad Hotel, Yazd

ca. 45 CHF für ein 3-Bett Zimmer inkl. Frühstück (mit gutem Filterkaffee!)

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Innenhof des Silkroad Hotels

Das Silkroad Hotel ist DIE Adresse in Yazd, das wurde uns schon beim Aussteigen aus dem Bus klar – alle Taxifahrer schrien uns die Adresse gleich entgegen. Und zu Recht: das Hotel liegt im historischen Kern von Yazd, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und ganz aus Lehm erbaut ist. Man betritt das historische Gebäude über einige Stufen und gelangt in den tiefergelegenen Innenhof mit einem Brunnen und voller Daybeds, auf denen man sich wunderbar entspannen kann. Alle Zimmer gehen direkt auf den Hof, im Untergeschoss gibt es auch 2 Dormitories. Die Küche des Hotels ist erstklassig, wir haben jeden Abend dort gegessen und so viele der Spezialitäten kennengelernt, die sonst leider kaum auf der Speisekarte eines Restaurants auftauchen.

Die Gäste sind international: währen unserer Anwesenheit trafen wir 2 Italiener, ein Schweizer Paar auf Fahrrädern, 3 Spanier, Fouad, den Franzosen, den wir schon aus Teheran kannten, die Thailänderin, welche meinen Bruder schon im Zug nach Teheran kennengelernt hatte, einen Südamerikaner und einen jungen Mann aus der Karibik, den sie “Santa” nannten wegen seiner roten Zipfelmütze.

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Das Hütchen markiert das Geburtstagskind

Wir kamen am Geburtstag meines Bruders an, und als ich dies durchblicken liess, besorgte die Hotelcrew eine Torte und Kerzen und veranstaltete eine Party zu Ehren des Geburtstagskindes auf Kosten des Hauses. Die Gastfreundschaft in Kombination mit der entspannten Atmosphäre und professioneller Organisation war einmalig. Die Crew war mir auch bei meinem Arztbesuch wegen verstopften Ohren behilflich. Ausserdem habe ich dort das erste Freiluftbüro meines Lebens gesehen.

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atemberaubende Aussicht vom Dach des Hotels über die Dächer von Yazd im Abendlicht zum Singsang des Muezins

Apartement Hotel Chatoum, Isfahan

Apartementhotel Chatoum, Isfahan

Listenpreis: 100 CHF, von Adina souverän heruntergehandelt auf 60 CHF für eine Suite mit 2 Zimmern, Küche, Wohnzimmer.

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Sehr gut gelegenes Appartementhotel mit einer bombastischen Lobby und Kaffee im Erdgeschoss, gleich in einer Seitenstrasse zur zentralen Chahar Bagh Abbasi Strasse in Isfahan, in Fussdistanz zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Endlich wiedermal auf einer Couch herumsitzen und etwas Privatsphäre. Leider war die Küche etwas sehr knapp mit Geschirr bestückt (kein Besteck!), sodass wir unsere Pläne, eine Rösti zu kochen, wieder fallen lassen mussten.

Hotel Hafez, Teheran

Hotel Hafez **, Teheran

ca. 48 CHF für ein 3-Bett Zimmer inkl. Frühstück

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Das Hotel Hafez liegt in einer Seitenstrasse gleich bei der deutschen Botschaft und dem Juwelen-Museum. Es hat eine Glasfassade vor die alte Fassade montiert, die kleinen Balkone vor den Fenstern befinden sich in einem eigenartigen Zwischenraum zwischen drinnen und draussen.

Es ist beliebt bei iranischen und ausländischen Touristen. Die Betten sind mit demselben Stoff wie die Vorhänge bezogen (irgendwie plastifiziert), aber die wunderschöne Kommode hatte es uns sehr angetan. Die Angestellten sind sehr nett und hilfsbereit und waren gerne bereit, ein paar Dinge während unserer Tour durchs Land für uns aufzubewahren, sodass wir sie nicht mitschleppen mussten.

Hotel Mashad, Teheran

Hotel Mashad ***, Teheran.

ca. 75 CHF inkl. Frühstück (aus der Schweiz über Reisebüro für 60 CHF)

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Aussicht gegen Norden, im Hintergrund durch den Dunst und Smog die Elburs Berge.

Das Hotel Mashad ist, wie mir die Botschafterfamilie bestätigte, ein sehr gutes Hotel an toller Lage gleich bei der ehemaligen amerikanischen Botschaft und neben der griechischen Botschaft, im nördlichen Zentrum der Stadt. Es wird vorwiegend von Geschäftsleuten und Familien besucht, und verfügt im obersten Stockwerk über ein sehr schönes Restaurant mit einer Terrasse und tollem Ausblick über die Stadt.

Ich habe mich allerdings gleich am 1. Tag unmöglich gemacht. Ich wollte einen Kontakt in der Stadt anrufen, studierte zuerst genau das Infoblatt, wählte die 9 für externe Linien vor – und landete an der Reception, was ich allerdings erst nach einem komplizierten Gespräch herausfand. Inzwischen hatte ich dem Rezeptionisten erklärt, dass ich gerne Tee trinken würde mit ihm und wann es ihm den passen würde. Es war mir sehr peinlich, auch weil ich sehr genau spürte wie ungewöhnlich die Anwesenheit einer allein reisenden Frau auch in einem gehobenen Hotel ist. Wieviel der Rezeptionist tatsächlich verstanden hatte, wurde mir aber nie richtig klar.

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Kaffee trinken im Zimmer: der Iran hat entgegen meinen Erwartungen fast keine Kaffeekultur, d.h. man bekommt heisses Wasser und einen Beutel Nescafe (hier für ca. 1.80 CHF)

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